Erste Schritte - FahrGut Club

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Erste Schritte

NEWS 2019
Neue Perspektiven durch Weitblick
Anlehnend an unsere Bemühungen unsere Intiative FairTrucking als Offensive zur Gewinnung neuer Berufskraftfahrerinnen und –fahrer auch mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit in 2020 zu starten tragen die ersten Gespräche auf Führungsebene nun bereits erfrischende Früchte. Denn bereits in den nächsten Wochen sollen die ersten Job Center mit uns in den Dialog treten um eine gemeinsame Strategie für eine effektive und vor allem effiziente Zusammenarbeit zu entwickeln.

Hierbei ist es besonders wichtig die Anforderungsprofile moderner Berufskraftfahrerinnen und –fahrer innovativ, zeitgemäß und zukunftsorientiert, also auch dem voranschreitenden autonomen und digitalen Wandel berücksichtigend entgegenzutreten.

Unter den Ausbildungsbezeichnungen Masterfahrer/in und Masterfahrer/in PLUS wollen wir gerade Auszubildende und Neueinsteiger nicht nur als Berufskraftfahrerinnen und –fahrer gewinnen sondern vielmehr als flexible Pioniere auf ein langes, in manchen Fällen sogar karriereorientiertes Berufsleben vorbereiten.


Berufsabschlussqualifikationsziel Masterfahrer/in
Berufskraftfahrer/innen mit Perspektiven

Neben der Grundqualifikation zum/r Berufskraftfahrer/in sollen beim Berufsabschlussqualifikationsziel Masterfahrer/in zusätzliche Komponenten wie der Qualifikation zum Führen von Hub- und Hebefahrzeugen sowie Kettenfahrzeugen auch die Anwendung von Drohnen sowie der Umgang mit teilautonomen Bedienungsprozessen erlernt werden.

Angesichts der voranschreitenden Entwicklung von innovativen, autonomen Arbeits- und Fortbewegungsmitteln sind Arbeitskräfte mit der Flexibilität des Berufsabschlussqualifikationsziels Masterfahrer/in somit nicht nur langfristig für ihr Berufsleben vorbereitet sondern können von Anfang an den fortlaufenden Entwicklungsprozess in der Umstellung zukunftsweisender Arbeits- und Verkehrsprozesse begleiten sowie gleichzeitig nachrückende Berufseinsteiger/innen effizient in fortgeschrittenen  Einarbeitungsphasen unterweisen. Somit können nicht die Ausbildungszeiten langfristig z.B. durch begleitete Fahrunterweisungen deutlich verkürzt werden sondern es ergibt sich durch die Flexibilität der Masterfahrer/innen natürlich auch eine erweiterte Flexibilität in den Einsatzmöglichkeiten dieser Fahrer/innen, welche ihre Anwendungsmöglichkeiten ggfls. auch außerhalb der eigentlichen Parameter von Berufskraftfahrern/innen finden könnten. Hierzu könnten neben Bau- und Verladungsarbeiten auch Arbeiten wie Bergung, Brandbekämpfung sowie  Gefahrenabwehr in Not- und Katastrophenfällen verrichtet werden.

Projekt Masterfahrer/in PLUS

Bedingt durch den Wegfall der Wehrpflicht bei der Bundeswehr im Jahre 2011 sowie der stetig wachsenden Bedrohung durch Terror und Klimawandel (Umweltkatastrophen werden häufiger) sollte sekundär auch über ein zusätzliches Angebot einer Unterweisung bzw. Zusatzausbildung im Umgang mit Kettenfahrzeugen wie z.B. Panzern und Polizeisonderfahrzeugen angeboten werden. Hierzu bieten sich praktische Anwendungen und Simulationsprogramme z.B. mit Bergungs- und Feuerwehrpanzern an.

Über zielorientierte Löschvorgänge an Gebäuden sowie zeitlich begrenzten Bergungs- und Rettungsübungen unter Anwendung von Bergungs-, Brückenlegungs- und Löschpanzern können Masterfahrer/innen unter der Zusatzbezeichnung „Masterfahrer/in PLUS“ gezielt für Rettungsmissionen z.B. nach Flut- und/oder Sturmkatastrophen weitergebildet bzw. ausgebildet werden.


Beispiel einer Übung mit einem Feuerlöschpanzer mit zwei Löschwasserwerfern

Vorteile Masterfahrer/in

Krisensichere und flexible Berufsperspektiven durch Führungsqualifikation nahezu aller Landfahrzeuge sowie Bau, Landwirtschafts- und Verladungsgerätschaften.
Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit an innovativen voranschreitenden Entwicklungsprozessen in der Umstellung zukunftsweisender Arbeits- und Verkehrsprozesse mit optionalen Karrieremöglichkeiten durch Weiterbildung.

Zusätzliche Vorteile Masterfahrer/in PLUS

Erweiterte Einsatzmöglichkeiten in Krisen- und Katastrophensituationen

Auch Vollautomatisierung macht den Menschen nicht verzichtbar


Das Anforderungsprofil an Bewerber/innen
Grundsätzliches und zu Erlernendes


Organisationstalent:

Was wie und wohin transportieren muss, legt meistens der Auftraggeber fest. Trotzdem ist im Berufsalltag auch Organisationsgeschick gefragt. Zum Beispiel wenn wegen eines Staus die Route neu geplant werden muss. Aber organisiert sollten grundsätzlich auch das eigene Ich und natürlich auch das Fahrzeug, also der Arbeitsplatz sein.


Sozialverhalten:

Gutes bis sehr gutes Sozialverhalten sollte für eine/n Bewerber/in kein Problem sein, denn nur mit einer ausgewogenen Mischung aus Toleranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und manchem Personal bei Kunden und Verladern kommt man entspannt und nicht zu schnell alternd ans Ziel. Und auch mit Stress solltest gut umgegangen werden können.

Des/Der Bewerbers/ins absolute Stärke sollte Ritterlichkeit, also eine gute Mischung aus Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit sein.


Kommunikationsfähigkeit:

Gute bis sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift braucht man im täglichen Umgang mit allen Beteiligten (vom Disponenten bis zum Passanten), bei den Frachtpapieren und den allgegenwärtigen Situationen. Ob beim Erfragen einer Ladezone, dem richtigen Weg bis zum kleinen Smalltalk, Deutschkenntnisse sind das A und O im Alltag eines/r Berufskraftfahrers/in.

Aber auch die Kommunikationsfähigkeit selber ist wichtig, denn beim Be- und Entladen hält ein/e Berufskraftfahrer/in stets Kontakt zum Kunden und zu seinem/ihrem Arbeitgeber und auch ein gepflegter Smalltalk sollte nicht unterschätzt werden zumal ein/e Berufskraftfahrer/in auch die Visitenkarte des Berufes und des Arbeitgebers ist.


Englischkenntnisse:

Englisch ist keine Bedingung, denn man braucht es eher selten in diesem Beruf, vor allem wenn man hauptsächlich im Nahverkehr fährt. Als Fernfahrer kann es natürlich schon praktisch sein, sich im Ausland verständigen zu können.


Technikverständnis:

Mit modernen Technologien und Fahrzeugtechniken musst ein/e Berufskraftfahrer/in sich gut auskennen und umgehen können, damit z.B. Geräte zur Navigation oder der digitalen Tachograf  sicher bedient werden können. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung kommen aber langfristig auch immer mehr Geräte wie z.B. Strichcode- und/oder Frachtpapierscanner oder gar die Anwendung von Auslieferungsdrohnen  sowie Joysticks zum Einsatz.


Fitness:

Als Berufskraftfahrer/in sollte es nichts ausmachen, mal mit anzupacken. Zum Beispiel beim Be- oder Entladen des Lastwagens oder beim Sichern der Ladung. Nach einer Panne können kleinere Reparaturen am Fahrzeug körperlich ziemlich anstrengend sein.


Angemessene Flexibilität:

Da ein/e Berufskraftfahrer/in nie wissen kann, was auf den Straßen los ist und wie lange z.B. ein Stau dauert kannst man auch nie so genau kalkulieren wann man Feierabend hat, das sollte ein/e Bewerber/in grundsätzlich mit einplanen.

Ein/e Bewerber/in sollte aber auch bei den Aufgaben seiner/ihrer Arbeit selber flexibel sein und auch Mal fünfe gerade sein lassen.


Souveränes und gepflegtes Auftreten:

Ein/e Berufskraftfahrer/in ist die Visitenkarte und das Aushängeschild seines/ihres Berufes und des  Arbeitgebers, also sollte neben einem gepflegten Äußeren auch der Umgangston Stil haben.


Faires Verkehrsverhalten:

Natürlich gibt es auf den Straßen viele Rowdys und Idioten, also sollte sich ein/e moderne/r ein/e Berufskraftfahrer/in deutlich abheben und es besser machen. Getreu dem Motto der Kampagne:  „Sei ein Held der Straßen, ritterlich, freundlich, höflich und stets hilfsbereit!“


 



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