Schwarze Kampagne - FahrGut Club

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Schwarze Kampagne

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Das Problem von fehlenden Parkmöglichkeiten für LKW ist mittlerweile auch bei den Medien angekommen und allgemein bekannt. Leider weniger bekannt sind die Missstände auf den vorhandenen Parkplätzen durch fehlenden Schutz der Parkenden .Immer wieder werden gerade LKW-Fahrer Opfer von Gewalteinwirkungen durch Diebesbanden, welche immer skrupelloser vorgehen um eine Fracht zu entwenden.

Bereits im März 2018 meldete die Transportsicherheitsvereinigung Tapa, dass im Jahr 2017  2880 Frachtdiebstähle (plus 10 Prozent) in 41 Ländern der Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (Emea) bekanntwurden. Das ist Rekord in der 20-jährigen Geschichte der Organisation, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Verluste von Produkten mit einem hohen Diebstahlrisiko zu senken. Für 2018 deute alles darauf hin, dass die Zahl der gemeldeten Vorfälle erneut zweistellig wachsen wird, teilt der Tapa-Emea-Vorsitzende Thorsten Neumann mit.

Vergleiche zum Vorjahr hinken zwar aufgrund der unsicheren Datenlage. In der Regel erhält die Tapa äußerst wenige Daten aus Afrika und dem Nahen Osten. So entfielen 96 Prozent der Delikte sogar auf nur zehn Länder. Großbritannien liegt mit rund 1500 Fällen (52 Prozent) an der Spitze. Das liegt jedoch vor allem an der hohen Bereitschaft der britischen Behörden, Informationen an die Tapa weiterzugeben.

In Deutschland zum Beispiel, wo nur 262 Zwischenfälle registriert worden, werden Frachtdiebstähle gar nicht in der polizeilichen Statistik erfasst. Die Tapa betrachtet steigende Zahlen daher durchaus positiv. Denn sie bedeuteten vor allem, dass es gelungen ist, weitere Erkenntnisse zu sammeln, was letztlich dabei helfe, die Lieferketten sicherer zu machen, so Neumann.

Fazit ist aber, dass sich seit 2015 ein Gesamtanstieg an Frachtdiebstählen von über 90% ergibt.

Leider nur wenig erfasst sind hierbei die Opferzahlen sowie die genauen Delikte gegenüber LKW-Fahrerinnen und –Fahrern, denn die Banden (meist aus Ost-Europa) werden nicht nur immer findiger und dreister sondern vor allem brutaler und skrupelloser und nehmen billigend bei ihren Raubzügen sogar den Tod des ein oder anderen Fahrers in Kauf. Am beliebtesten ist seit einigen Jahren der Einsatz von selbsthergestelltem Betäubungsgas, welches unkontrolliert über die Lüftungsanlage oder auf Spalt geöffnete Fenster in die Fahrerkabine eingelassen wird. Da weder die genaue Zusammensetzung noch die Dosierung bestimmt werden kann kommt es immer häufiger zu schwersten Verletzungen (oftmals Verätzungen im Rachen, Schädigung der Lunge bis hin zu irreparablen Nervenschädigungen) und sogar Todesfällen auf Seiten der LKW-Fahrer. Aber auch die Anwendung von sogenannten Brechstangen, Messern und Schusswaffen finden leider immer häufiger ihre Anwendung.

Mehr als 8,2 Milliarden Euro verlieren Unternehmen nach Angaben der EU jährlich durch den Diebstahl hochwertiger und risikoreicher Produkte und Güter auf dem Transportweg, Tendenz zweistellig steigend. Die Bedrohung geht von organisierten Kriminellen aus, sie wächst stetig und wird zunehmend gewalttätig. - Diese Kriminalität muss gestoppt werden!


Wer oder was ist TAPA?  

Die Vereinigung TAPA (Transported Asset Protection Association) ist ein einzigartiger Zusammenschluss von internationalen Herstellern, Logistikdienstleistern, Frachtunternehmen, Strafverfolgungsbehörden und anderen Beteiligten mit dem gemeinsamen Ziel, Verluste in der internationalen Lieferkette zu reduzieren.

Heute – mit Mitgliedern in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika, Amerika und Asien – zeigt sich das Netzwerk stärker denn je. Und es wächst jeden Monat weiter. Mit mehr als 600 Mitgliedern vereint es sowohl viele der weltweit führenden Marken-Erzeuger als auch deren Logistik- und Transportunternehmen mit einem gemeinsamen Jahresumsatz von mehr als 900 Milliarden US-Dollar.


Was hat Tapa mit dem FahrGut Club zu tun?

Auf Grund unseres Engagements gegenüber LKW-Fahrerinnen und –Fahrern, unserer respektablen Mitgliederzahl an Berufskraftfahrern/innen und der Vorstellung unseres Projektes „Truck SAFE – sichere Parkplätze 2.0“ , welches besonders großes Interesse auf Seiten der Bundesregierung, des Europäischen Parlamentes sowie einigen anderen namhaften Institutionen und Organisationen sind wir nach Anfrage von TAPA und einigen Gesprächen zum Jahresende 2018 eine exklusive Allianz eingegangen.

Aus diesen Gründen starten wir u.a. auch unsere neue „schwarze Kampagne“ um auf die oben genannten Missstände auf Rastanlagen und Parkplätzen gegenüber LKW-Fahrerinnen und –Fahrern aufmerksam zu machen sowie die Öffentlichkeit zum aktiven Mitwirken zu bewegen.




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